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| Via Porciglia, 34- 35121 Padova - Italy. Phone ++39 049 8760233
Fax ++39 049 8763410- E-mail: info@battellidelbrenta.it |
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| Antoniana.it Zeitangaben fr die Schifffahrt Motorboote
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Unterwegs zwischen den Villen des Brenta-Ufers Le rive
da una e dall'altra parte di questo fiume sono tutte piene di palagi
e le deliziose habitazioni de' Nobili, e più opulenti cittadini,
con Horti, Giardini, e ben popolati Villaggi, a segno tale, che chi
naviga sopra di esso rassembra andare a diporto in mezzo ad una Cittę
per il corso di 16 miglia che formano quasi un continuato Borgo, il
quale unisce la Metropoli di quello Stato colla Città di Padova.
( 1697 Vincenzo Coronelli ) |
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| Flussabwäts
von Padua nach Venedig fahren wir
in Padua bei der alten Schleuse der Porte Contarine im Herzen der
Altstadt ab oder vom Portello, dem alten Flusshafen mit seiner schönen
von Canaletto gemalten Freitreppe und seinem großartigen Stadttor
aus istrianischem Stein, das an einen Triumphbogen mit acht Säulen
erinnert und von einem Uhrtürmchen gekrönt ist. Hier war die Endstation für die Boote, die auf Flüssen und schiffbaren Kanälen Padua und seine Provinz mit der Lagune von Venedig verbanden. Bei der Schifffahrt längs dem Piovego folgt man den alten Stadtmauern aus dem 16. Jh. und den mächtigen Bastionen, zwischen einer dichten und üppigen Vegetation, und man gelangt unter der Brücke der Graissi hindurch, nach Noventa Padovana, dem alten Flusshafen von Padua. Früher einmal hielten die Boote hier an und die Passagiere und die Waren gelangten auf Wagen nach Padua. Der Platz verlor dann seine Rolle mit der Eröffnung des Canale del Piovego, der es gestattete, bis nach Padua zu kommen. Doch bleiben als Zeugnis seiner Bedeutung zahllose aristokratische Villen. |
![]() Imbarco a Padova |
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| . Unter
diesen ist die einsame, prächtige Villa
Giovannelli, mit Fresken ausgemalt, und gegen Ende des 17. Jh. von
der Familie Giovannelli erbaut, bei der sich in der strukturellen Anlage
palladianische Aspekte mit den Erneuerungstendenzen der Architektur des
Longhena verbinden; der ungewöhnliche, monumentale Pronaos auf fünfeckigem
Grundriss, die hohen korinthischen Säulen mit einem von Statuen geschmückten
Giebelfeld und die majestätische, im Jahr 1738 von Massari angefügte
Freitreppe machen die Außenansicht erhaben und szenografisch. Nach den Schleusen von Noventa Padovana und Strà, wo der Wasserstand sinkt, gelangt man nach Strà, wo der Canal del Brenta in den Brenta Fluss einmündet. Hier triumphiert
in all ihrer Mächtigkeit die Villa Pisani,
der berühmte Dogenpalast auf dem Festland, eine prunkvolle Villa,
welche die Familie Pisani zwischen 1720 und 1740 als Statussymbol der
Familie erbauen ließ. Mehr als eine Villa ist es ein Palast, dessen
Fassade von gewaltigen Skulpturen geschmückt ist, und deren Inneres
von den berühmtesten Malern des Settecento Veneto, wie Guarnara,
Rosalba Carriera und Simonini dekorirt wurde. Ein monumentaler Schatzkasten,
der unbeschreibliche Meisterwerke enthält, wie das Zimmer des Bacchus
von Guarnara; oder den pompeianischen Saal und die Säle in Empire-Stil;
der prächtige Tanzsaal mit einem Deckenfresko von Tiepolo, das den
Ruhm des Hauses Pisani preist, und das die letzte Arbeit von Tiepolo in
Italien ist, letztes Geschenk dieses großen Malers von Himmeln und
Engeln. Zur Villa gehört ein 11 Hektar großer Park, in dem
wir ein anmutiges Labyrinth finden, Zeugnis der großen Zeit der
venezianischen Sommerfrische.Interessant ist auch in Strà die Villa Foscarini, wo Lord Byron zwei Jahre (1817-1818) seines bewegten Daseins verbrachte. Die Schifffahrt geht weiter bis Fiesso, wo wir Villa Soranzo bewundern können, die außen völlig mit Fresken bedekt ist; dann gelangen wir nach Dolo, für eine Besichtigung der Alten Mühlen, die früher einmal sehr wichtig waren für die Wirtschaft der ganzen Gegend, und für einen Spaziergang durch das kleine Dorf. Nach der Schleuse von Dolo fährt man zwischen Trauerweiden, Villen und Drehbrücken bis Mira, das Goldoni 1760 so rühmte: "Und nun sind wir im freundlichen Mira, mit schönen Gärten und Schlössern geschmückt. Man verlässt das Schiff, man atmet frei, man geht umher, man speist und kehrt zurück. Nun wird der berühmte Gaul angespannt und er zieht unser Schiff den Brenta Fluss entlang. Mancher beginnt zu rauchen, mancher singt oder spielt und manch einer schimpft über das schlechte Essen." Bei der Weiterfahrt bewundern wir die Villa Badoer, Villa Tron-Mioni, Villa Fini mit dem wundervollen Garten und die köstliche Villa Selvatico-Granata, genannt "Die Bonboniere". Bei Mira stehen die Villen am dichtesten. Hier können wir die berühmten Fassaden bewundern, die dem Kanal zugewandt sind, die grünen Flussbiegungen, die unberührten Winkel, wo die Weiden ihre Zweige fast ins Wasser des Kanals tauchen. Wir erinnern nur an Villa Corner, Schauplatz prächtiger Empfänge und prunkvoller, endloser Feste dieser Familie (sie
sollen oft nicht weniger als 8 Tage gedauert haben); Villa
Barchessa Valmarana mit dem luftigen Säulengang und den kostbaren
Fresken von Michelangelo Schiavoni; Villa Widmann,
typische Sommerresidenz aus dem 18. Jh. mit dem entzückenden Park.
Dann geht
es weiter nach Oriago, altem Schauplatz der Kriege zwischen Padua und
Venedig, wo noch der "Termine" erhalten ist (die alte Grenzsäule).Außer den zahlreichen Villen mit typisch venezianischer Atmosphäre finden wir auch die Villa Gradenigo, ein altes Gebäude aus dem 16. Jh., von dem nur der von Benedetto Caliari, dem Bruder des Veronese, mit Fresken geschmückte Mittelteil erhalten ist. Und immer weiterfahrend
gelangen wir nach Fusina, wo wir die Villa
Foscari La Malcontenta, ein Meisterwerk von Andrea Palladio in ihrer
ganzen Eleganz und Monumentalität bewundern können; La Malcontenta
stellt ein typisches Beispiel der Tempel-Villa dar, mit dem monumentalen
Pronaos, der sich melancholisch und stolz im Wasser des Kanals spiegelt.
Die Schifffahrt geht weiter durch die Schleuse von Moranzani mit einem
letzten Wasserstandsunterschied, und bald darauf gelangen wir nach Venedig,
in die verzauberte Szenerie des Bacino di San Marco, wo unsere fantastische
Reise ihr Ende hat. |
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